Conservation : The Oil Crash

The Oil Crash

EUR 16,99


Warum laufen solche Filme nicht zur besten Sendezeit im Fernsehen? - Denn dann würden sie viel mehr Leute sehen und somit mehr Leute zum Nachdenken animieren. Dann würde vielleicht mal etwas in Gang gesetzt werden. Aber nein, sowas darf man nicht zeigen, lieber noch mal Musikantenstadl oder die neuste Staffel von Big Brother.Dieser Film hat einen ganz großen Vorteil auf seiner Seite: er regt zum nachdenken an.Auch mir kam er sehr einseitig vor, aber was will man erwarten? Es muss subjektiv zugehen wenn man bedenkt, wie im Film angegeben, das die Amerikaner mit am meisten Öl verbrauchen muss man auch einen Film drehen, der die Amerikaner aufrüttelt. Deswegen kann ich mit der Einseitigkeit eigentlich ganz gut leben. Schließlich treiben die Amerikaner das Spiel mit dem Öl schon seit Jahren sehr gut.Was ich der Doku vorwerfe ist, das sie ein wenig zu kurz ist. Sie hätte ruhig noch eine halbe Stunde länger sein können. Wieso wurde auf der 2. DVD ein Zusatzkapitel als Bonus angegeben? Das hätte durchaus noch mit in den eigentlichen Film gepasst.Sehr gut gefallen hat mir die Aufarbeitung des Themas. Die historischen Filmaufnahmen aus der Blütezeit der amerikanischen Ölförderung fand ich sehr interessant. Auch die Ausschnitte aus den Werbefilmchen waren toll, da sie mich dann doch auch ein wenig erstaunt haben wie naiv mit diesem Rohstoff umgegangen wird/wurde.Ich denke, für Leute wie mich, die keine Experten für das Thema sind und einfach mal was zu dem Thema schauen wollen, ist es ein guter Einstieg. Ich könnte mir auch vorstellen, das man den Film gut in der Schule einsetzen kann. Da er nur knapp 83 Minuten lang ist, passt er bequem in eine Doppelstunde und hinterher kann man das Thema dann vertiefen. Die Interviews auf der zweiten DVD sind mit Sicherheit informativ, aber aufgrund fehlender deutscher Untertitel (warum eigentlich???) nur bedingt zu gebrauchen.Aufgrund der merkwürdigen Ausstattung der DVD (fehlende Untertitel und nur Englischer Ton bei den Extras), überhaupt den wenigen Extras (Interviews sind ja toll, aber noch das ein oder andere Bonus-Kapitel wäre mir lieber gewesen), gibt es von mir leider nur 4 Sterne.Ich kann den Film wirklich weiterempfehlen! Wer z.B. We feed the world, Darwins Alptraum oder Eine unbequeme Wahrheit geschaut und für gut befunden hat, wird auch diesen Film mögen. Ein wichtiger Film, der zum Nachdenken anregt.Ach ja, dem Kritikpunkt von wegen der Film wäre veraltet kann ich so nicht zustimmen. Ich finde, er hat in seiner allgemeinen Aussage nichts an Aktualität verloren und wenn man bedenkt, das in unseren Schulatlanten mit wirklich veralteten Karten aus den 70ern das Erdölvorkommen dargestellt wird, ist dieser Film hochaktuell. Ok, der letzte Schulatlas, den ich gesehen habe, ist jetzt auch schon wieder 4 Jahre alt. Ich hoffe, das die Verlage in ihren neuen Auflagen bessere Material verwendet haben.

Interessante Doku, jedoch zu einseitig und zu veraltet! - Es ist eine interessante Doku die sich mit dem Thema Erdöl und die Endlichkeit des Stoffes beschäftigt.Leider ist sie aus dem Jahr 2006, so werden als alternative Energiequellen zu alte Ansichten herangezogen und es nach heutigem Stand wieder anders aussieht und anstatt dem Wasserstofffahrzeug, das reine Elektroauto favorisiert wird. In Der Spiegel (Nr. 31 / 28.7.08) wird dies besser thematisiert und an vorgerechneten Beispielen erklärt.Ich möchte noch nicht dazu neigen die Doku als Schwarmalerei zu sehen, jedoch wird viel zu viel Zeit damit verbracht einem weiß zu machen das Rohöl schon Übermorgen ausgehen könnte. Wobei es auch als Lösung keine konkreten Vorschläge oder Anhaltspunkte gibt, weder von den Forschern noch von den Regisseuren. Am Anfang war ich von der Doku noch überzeugt, ist jedoch mit jedem Tag den ich mich mit diesem Thema beschäftigt habe weniger geworden, bis hin zur Skepsis.Die Doku ist für meinen Geschmack zu einseitig, deswegen erkläre ich mir auch den wenigen Anklang den diese Dokumentation erreicht hat:Deshalb gilt, bei Schwarzmalerei bekommt das Thema sofort gehör, bei positiven Nachrichten hält sich dies in Grenzen. Es gibt allerdings gute Bilder und unteranderem dann doch auch interessante Informationen.

Schmerzhafte Realität. - Der Weltbedarf an Erdöl steigt. Und die Frage, wie lange uns noch dieser Rohstoff zur Verfügung steht wird, ist sicherlich berechtigt. Die Natur hat Millionen von Jahren gebraucht, um Erdöl zu dem werden zu lassen, was es heute ist. Wir benötigten nur knapp zwei Jahrhunderte um es fast gänzlich aufzubrauchen. Anfangs war die Erdölgewinnung einfach. Es war manchmal sogar an der Erdoberfläche zu finden oder schoss in Fontänen in die Höhe, wenn ein Feld angebohrt wurde. Mit der Zeit erschöpften sich diese einfach zu erschließenden Ressourcen und raffiniertere Techniken wurden gefunden. Heute gewinnt man auf Offshore-Ölplattformen und in entlegene menschenfeindliche Regionen das kostbare Gut.Die USA hat sich von Anfang an dem Öl verschrieben. Die eigenen Reserven sind im Niedergang begriffen und deshalb unterstützt man fremde Regierungen mit großen Ölreichtum unter Nichtbeachtung der eigenen demokratischen Prinzipien. Das Öl wird knapp. Alternative Energiequellen sind nicht so effizient, bzw. haben andere Mängel, die sie weniger attraktiv erscheinen lassen. Über sechshundert MillionenVerbrennungsmotoren gibt es auf dieser Welt und die Zahl ist weiter am steigen. Der Film über das Öl vermittelt einen geschichtlichen Überblick über die Anfänge. Er zeigt die wichtigsten Förderländer und deren Probleme. Der hohe Bedarf an diesem nicht erneuerbaren Gut zeigt seine Endlichkeit, die durch das Erwachen von China und Indien noch beschleunigt wird.

Geschichtslastig - Geschichtslastig beginnt diese weitgehend von den großen Medien unbeachtete Doku die sich mit der Endlichkeit von Reserven des schwarzen Stoffes beschäftigt, der universellen Einsetzbarkeit und der Menge der Produkte in denen es zur Verarbeitung gebraucht wird.Schnell wird einem klar das viele Produkte einem Preisantieg anheim fallen sollte das schwarze Gold von der Förderung teuerer werden.Blick hinter die Kulissen der Förderung vermitteln die verschiedenen Drehorte der Doku die an den Hauptfördrplätzen aufgenommen wurde.Vielleicht könnte man feststellen das die Hauptabkassierer nämlich die Staaten der Eu, die allesamt aus von Bürgern gewählten Regierungen bestehen nicht beleuchtet werden, so bezahlt der Endkunde an der Tankstelle derzeit ca.78% Steueranteil. Dies ist sicherlich die maßgeblichste Verteuerung und vor allem ohne Gegenleistung da kein Transport oder ähnliches damit abgedeckt wird.Der zweite Aspekt der Verteuerung der wenigstens angeschnitten wird sind Hedgefond die auf verknappente Rohstoffe Option machen.Insofern eine interessante Reportage über die Gewinnung und momentane Notwendigkeit des schwarzen Goldes das wenn man die Besteuerung durch die demokratischen Staaten wie die Bundesrepublik abzieht eigentlich verhältnissmäsig billig am Weltmarkt verschleudert wird.

Anfang vom Ende der Globalisierung - Was hier gezeigt wird, ist die bittere Wahrheit vom Ende des Erdölzeitalters sowie das Ende der Globalisierung.Vorbei ist die Zeit des Wirtschaftswachstums und Aufschwungs.Die Marionetten(Politiker) des gierigen und egoistischen Großkapitals müssen dann Lösungen finden,wie es nach dem Peak Oil weiter geht, aber sie werden keine Lösungen finden.Stellen sie sich vor,sie gehen morgen in den Supermarkt und alle Regale sind leer.Wenn das Oil dann so teuer ist,können keine Lebensmittel mehr spazieren gefahren werden.Dann heißt die Deviese:Zentralisierung statt Globalisierung.Lebensmittel werden dann wieder vor Ort hergestellt bzw.angebaut.Wer selber ein Stück Land besitzt,ist noch besser dran,denn er kann sich seine Sachen auch selbst anbauen.Gerne tischt man uns auch heute Alternativen zum Erdöl auf wie z.B.Biodiesel.Nur dieser Biodiesel reicht nicht annährend aus um den heutigen Lebensstandart weiterzuführen.Natürlich gibt es tatsächlich Alternativen wie z.B.Windkraft aber Windkraftanlagen werden auch aus Erdöl hergestellt und so ist es also auch eine begrenzte Angelegenheit.In einigen Jahren werden die Erdölnationen ihre Reserven selbst behalten und nicht mehr gegen wertloses Papier(US Dollar)eintauschen.Dann heißt es Öl gegen Ware.Übrigens hat vor zehn Jahren schon Thom Hartmann in seinem Buch:``Der ausgebrannte Planet`vor dem Öl Supergau gewarnt und Ratschläge gegeben,wie man auch mit weniger Lebensstandart auskommen kann.Leider hat es kaum jemanden intressiert.Stattdessen ging es immer weiter nach dem Motto:Nach uns die Sintflut.Heute fangen nun die ersten Leute an,umzudenken.Brauchen wir diesen Wohlstand noch?Wir brauchen ihn in dieser heutigen Form nicht mehr,denn es gibt auch noch andere Lebensinhalte.Auch die heutige Demokratie hat ein begrenztes Haltbarkeitsdatum,denn sie funktioniert nur, solange alles im Überfluß vorhanden ist.Was ist aber,wenn nichts mehr da ist ,so wie heute?Dann haben die Volksvertreter ein unlösbares Problem.Möchte heute ,am 15.2.08, noch etwas dazu fügen:Gehen Sie auf das Portal Youtube und geben Sie NZZ-Peak Oil!ein.Sie werden wohl langsam mit dem Umdenken beginnen.Möchte heute,den 12.04.2008 noch etwas hinzufügen.Die Zahl der Zugriffe auf das brisante Thema:NZZ-Peak Oil auf Youtube sind erschreckend(ca4000 im Gegensatz zu Deutschland sucht den Superstar ca 3 Millionen).Sind denn alle im Begriff zu verblöden oder will es keiner wahr haben.Heute im TV zeigte man die ersten Unruhen in der sogenannten dritten Welt zwecks Lebensmittelknappheit.Ist denn das erst der Anfang vom Ende?




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